Modern, übersichtlich und ziemlich cool

Die neue Website der Gartenbauschule Hünibach informiert über die Ausbildung und stellt Dokumente und Bildmaterial zum Herunterladen bereit. Gartenfreunde finden hier Rezept-Ideen, Garten- und Gestaltungstipps sowie Pflanzenporträts. Zugleich unternimmt die traditionsreiche Ausbildungsstätte für biologisch-dynamischen Gartenbau erste Schritte im Social Web.

Von Claudia Fahlbusch

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Fotografin Béatrice Devènes beim Foto-Shooting für die Bilder auf der neuen Website (Foto: Claudia Fahlbusch)

Zwar sind «grüne Berufe» nach wie vor gefragt, doch wie andere Ausbildungsbetriebe spürt auch die Gartenbauschule Hünibach am Thunersee die geburtenschwachen Jahrgänge und ist mit sinkenden Schülerzahlen konfrontiert.

«Wir machen uns schon seit längerem Gedanken darüber, wie wir potenzielle Lernende besser erreichen und ansprechen können», berichtet Schulleiterin Renate Lorenz. Bisher hat die GSH vor allem konventionell für sich geworben, mit Inseraten, Publireportagen, Flugblättern und Präsenz an Wochenmärkten und anderen Anlässen. Nun will man auch die neuen Medien nutzen und setzt auf eine stärkere Präsenz im Internet.

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Kommunikationsdesigner Micha Krautwasser und Markus Lohr besprechen Details der neuen Website (Foto: Claudia Fahlbusch)

Benutzerfreundlich und übersichtlich

Herzstück der Online-Kommunikation ist die neue Website, die Anfang August aufgeschaltet wurde. Zuvor waren im Rahmen einer Umfrage auch die Lernenden der GSH befragt worden und konnten ihre Wünsche und Anregungen äussern. Die Website wurde nach Kriterien der Benutzerfreundlichkeit konzipiert und gestaltet, einschliesslich Responsive Design für die Darstellung auf mobilen Endgeräten: «Wichtig war uns nebst dem ansprechenden Design insbesondere die Übersichtlichkeit, damit man Inhalte schnell auffindet und sich auch gut über uns und unser Angebot informieren kann», so Renate Lorenz. Medien und Bloggern steht eine umfangreiche Bildergalerie mit Fotos in Profi-Qualität zur Verfügung, die direkt von der Website heruntergeladen werden können.

Interessierte finden online detaillierte Informationen über die Ausbildung an sich und über das Leben und Arbeiten in der Gartenbauschule im Speziellen. Auch für Gartenfreunde, die keine Ausbildung machen, lohnt sich der Besuch: Saisonale Rezept-Ideen, Tipps und Tricks für den Garten und seine Gestaltung, Infos und Wissenswertes über bekannte und seltene Pflanzen – das und mehr liefert die neue Website.

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Fotografin Béatrice Devènes in Aktion (Foto: Claudia Fahlbusch)

Die GSH im Social Web

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der neuen Website unternimmt die GSH erste Schritte im Social Web: «Wir fangen da ganz langsam an und sind zunächst vor allem auf Facebook und demnächst auf Flickr und Pinterest aktiv», erzählt Renate Lorenz. Ein in die Website integrierter Blog dient als Gefäss für News, Infos und Geschichten aus der Gartenbauschule. Auch die Jungen sollen dort eine Plattform bekommen: Geplant ist ein kleines Redaktionsteam mit Lernenden, die eigene Beiträge verfassen und veröffentlichen.

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