Motion zugunsten der GSH eingereicht

Sieben Grossräte, unter ihnen der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP), haben eine Motion eingereicht. Sie fordern unter anderem, dass der Regierungsrat auf die Streichung der Beiträge für die GSH verzichtet. Mittlerweile haben knapp 14’800 Personen ihre Unterschrift für uns abgegeben.
Von Team GSH

Berner Rathaus September 17
Im Berner Rathaus entscheidet im November der Grosse Rat über das Schicksal der GSH. (Foto: Claudia Fahlbusch)

Stadtpräsident Raphael Lanz fand in seinem Statement auf unserer Website klare Worte: «Die Gartenbauschule bietet Ausbildungsplätze, integriert junge Menschen in die Arbeitswelt und setzt auf den immer wichtiger werdenden biologischen Anbau. Eine Schliessung ginge aus meiner Sicht gerade in die falsche Richtung und würde andernorts Mehrkosten auslösen.»

Neue Leistungsvereinbarung gefordert

Raphael Lanz und weitere Persönlichkeiten bekennen sich klar zur Gartenbauschule Hünibach. Unter der Ägide von Grossrätin Andrea de Meuron (Grüne, Thun) haben sieben Grossräte Anfang September eine Motion eingereicht. Darin fordern sie vom Regierungsrat, dass er auf die Streichung der Beiträge für die GSH verzichtet. Der Betrag von zwei Millionen Franken soll im Budget für das Jahr 2019 sowie im nächsten Aufgaben- und Finanzplan vorgesehen sein.

Weiter verlangt die Motion, dass mit der GSH eine neue Leistungsvereinbarung auszuhandeln sei, auf deren Basis die GSH mehr Einnahmen generieren kann. Die Motion fordert weiter, dass die vertiefte Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum IDM Thun geprüft wird.

«Es darf angenommen werden, dass der Grosse Rat im November auch diesen Sparantrag von der Liste kippt», vermutet der Berner Landbote in seinem Bericht vom 5. September 2017. Das hoffen wir auch – und mit uns die rund 14’500 Menschen, die unsere Unterschriftensammlung unterstützen. Herzlichen Dank!

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