Perspektivenwechsel: Das geheime Leben der Pflanzen

Wie sehen es eigentlich die Pflanzen? Antworten darauf lieferte das Improvisationstheater «Perspektivenwechsel» der Lernenden des 2. Lehrjahrs. Sie haben es verpasst? Dann sehen Sie sich die Bilder an, und das Video von der Aufführung!
Von Team GSH

Vier junge Frauen sitzen im Kreis auf Stühlen auf einer Bühne
Pflanzen unter sich. (Foto: GSH)

Für einmal standen sie nicht im Beet oder im Gewächshaus, sondern auf der Bühne: Die Lernenden des 2. Lehrjahrs spielten letzten Freitag ihr Stück «Perspektivenwechsel» und ernteten dafür viel verdienten Applaus. Erarbeitet wurde das Stück unter der bewährten Leitung von Res Theiler.

Die Handlung in Kürze:

Das Stück beginnt im Gewächshaus: Alle Pflanzen wachen auf und haben Durst. Der Gärtner vergisst eine Pflanze zu giessen, die daraufhin verdurstet. Die tonangebende Pflanze meint dazu nur: «Kompost».

In der Selbsthilfegruppe für Pflanzen

Es folgen Szenen mit kleinen Violas, die sich vorstellen, dass sie als Erwachsene ein Baum oder eine andere tolle Pflanze sein werden. Bis eine realisiert, dass das gar nicht möglich ist und sie auf immer kleine, unscheinbare Violas bleiben.

In der Selbsthilfegruppe der Pflanzen ekelt sich der Buchs vor seinen Baumzünsler-Raupen. Alle sprechen sich gegenseitig Mut zu.

Ein Pestizid vor Gericht

Ein Prozess zwischen einer invaliden Pflanze und einem Pestizid führt zur Verurteilung des chemischen Stoffes.
Auch die Grossratsdebatte hören die Zierpflanzen mit grossem Interesse. Den Sieg feiern sie mit zusätzlichen Nahrungsergänzung. Das führt zum Tod der «tonangebenden» Pflanze, was von den anderen mit «Kompost» quittiert wird.

Das Theater war gut besucht und ebenso die Kaffeestube im Anschluss daran.

Hier können Sie das Theater als Film anschauen. (31.07 Min.)

Bildergalerie

Alle Fotos: GSH

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