Zauberhafte Trockenblumen

Wo im Sommer unsere Kaffee-Ecke zum Verweilen einlädt, ist jetzt die Trockenblumen-Ausstellung geöffnet. Sie wird bis Weihnachten mit immer wieder neuen Werkstücken ausgestattet. Mehr über die Herstellung der zauberhaften Kunstwerke erfahren Sie hier!
Von Thomas Zillig und Sabine Schwab

Kranz aus rosaroten und violetten Trockenblumen
Jedes Stück ein Unikat: Unsere Trockenblumen-Kunstwerke. (Foto: Claudia Fahlbusch)

Von Mitte Oktober bis Mitte Februar verlagern sich die Arbeiten der Gärtnerinnen und Gärtner vermehrt von draussen nach drinnen. In dieser Zeit wird aber nicht nur in Gewächshäusern gearbeitet, sondern auch im Atelier. Unsere Zierpflanzengärtnerinnen werden gemeinsam mit Lernenden zu kreativen Handwerkerinnen. Es ist Zeit für die Verarbeitung von Trockenblumen.

Tannligrün, Eicheln, Buchennüsse, Tannzapfen

Im temporären Atelier werden viele Materialien zu wunderbaren Kunstwerken verarbeitet. Wintergestecke aller Art basieren auf dem Grundmaterial Tannligrün. In den Kisten im Atelier finden sich die Schätze aus der Natur: In den Wäldern der Umgebung sammeln wir beispielsweise Eicheln, Buchennüsse oder Tannzapfen. Fleissige Freiwillige, unter anderem aus dem Freundeskreis der Berufsbildnerin Sabine Schwab, tragen diese Rohmaterialien zusammen.

Zwei grüne Plastikkisten mit Eicheln und Buchennüssen
Gesammelte Schätze der Natur. (Foto: GSH)

Am wichtigsten sind für die Gärtnerinnen aber die Materialien aus eigener Produktion: die getrockneten Blumen. Zu diesen Blumen haben die Mitarbeitenden und Lernenden eine Beziehung aufgbaut, denn sie wurden bei uns ausgesät, pikiert, gegossen, gepflegt, geerntet und letztlich getrocknet. Sie werden dann zu Kränzen, Girlanden oder sonstigen Kunstwerken verarbeitet.

In den Wintergestecken steckt viel Arbeit

Sabine Schwab und Sabine Cortellini, eine Zierpflanzengärtnerin der GSH, schätzen die Arbeit mit den Trockenblumen. So können sie Pflanzen verarbeiten, die sie schon lange «kennen» und gepflegt haben.

Hände einer Gärtnerin, die mit einer Drahtschere etwas schneidet
Die Wintergestecke sind reine Handarbeit. (Foto: GSH)

Die langjährige Erfahrung der beiden Gärtnerinnen mit Gestecken und ihre Tipps und Tricks werden von den Lernenden sehr geschätzt, denn am Anfang ist das Verarbeiten der Trockenblumen ein richtiges «Geknorze». Man sieht den Gesichtern der Lernenden aber an, dass ihnen die Arbeit im Atelier gefällt. Sie sind mit Leidenschaft dabei und freuen sich über die Abwechslung.

Kranz mit Trockenblumen in der Werkstatt
Ein Kunstwerk entsteht. (Foto: GSH)

In den Wintergestecken steht sehr viel Arbeit. Was entstanden ist, können Besucherinnen und Besucher bei uns im Innenhof entdecken. Bis Weihnachten wird die Trockenblumen-Ausstellung laufend ergänzt.

Die Ausstellung ist zu den normalen Ladenöffnungszeiten geöffnet. Die Kaffeemaschine im Hof ist derzeit noch in Betrieb; voraussichtlich bis zum 21. Dezember 2018.

Best-of Trockenblumen

Alle Fotos: Thomas Zillig/ Claudia Fahlbusch

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