Mehr Lehrstellen für Garten- und Landschaftsbau

Die Nachfrage nach naturnahem Gartenbau steigt weiter. Neu bieten wir nächstes Jahr Lehrstellen für insgesamt 11 Lernende im Bereich Garten- und Landschaftsbau an. Was spricht für die Ausbildung an der Gartenbauschule?
Von Claudia Fahlbusch

Landschaftsgärtner bei der Arbeit. (Foto: Béatrice Devènes)

Der Ausbau des Bereichs Garten- und Landschaftsbau erfolgte zur richtigen Zeit: Die Nachfrage steigt laufend, und entsprechend nimmt auch die Zahl der Aufträge zu. Das wiederum bedeutet, dass wir mehr Lernende in diesem Bereich ausbilden können. Im nächsten Jahr können insgesamt 11 Lernende an der Gartenbauschule Hünibach ihre Ausbildung zur Gärtnerin/zum Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsau EFZ absolvieren.

Was gefällt den Jungen an der Ausbildung in der Gartenbauschule? «Im naturnahen Gartenbau gehen wir besonders achtsam um mit der Natur», weiss Bereichsleiter Michael Horst. «Wir arbeiten mit der Natur und nicht gegen sie. Das ist vielen jungen Menschen ein Anliegen, und deshalb wollen sie die Lehre lieber bei uns machen als in einem konventionellen Betrieb.»

Arbeiten mit Stein gehören dazu. (Foto: Béatrice Devènes)

Hohe Ausbildungsqualität an der GSH

Herumgesprochen hat sich auch die Ausbildungsqualität. Als einzige Lehrstätte bietet die Gartenbauschule Hünibach den Zusatz-Zertifikatslehrgang «Biologisches und biodynamisches Gärtnern» an. Dort lernen die angehenden Gärtner/innen, was es heisst, besonders naturnah zu gärtnern. Geschätzt werden auch die internen Kurse, in denen Theorie und Praxis vertieft werden – beispielsweise bezüglich Mauer- und Treppenbau. Die Arbeit mit Naturstein gehört zum «Standard-Repertoire» im Garten- und Landschaftsbau – und das gefällt vielen, die sich für diese Richtung entscheiden.

Spannende Projekte – auch für Lernende

Spannend sind auch die Projekte wie dasjenige am Kelliweg in Hünibach, an dem gerade gearbeitet wird: «Dort mussten wir mit einem Seilbähnli arbeiten, um das Material zu transportieren», erzählt Michael Horst. Die Vielfalt der Aufträge sorgt ebenso für Abwechslung wie die Präsenz der GSH an verschiedenen Märkten, an denen die Lernenden den Stand betreuen – zum Beispiel am Wildpflanzenmärit in Bern.

Und wie steht es mit den Jobchancen für Landschaftsgärtner/innen? «Weil die Nachfrage nach naturnahem Gartenbau weiter zunimmt, braucht es auch mehr Fachleute, die das können», weiss Michael Horst. «Die Ausbildung an der GSH hat einen guten Ruf, und wer hier seinen Abschluss macht, hat gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.»

Der Weg zur Lehrstelle

Wer sich für die Ausbildung an der GSH interessiert, meldet sich zunächst für eine kostenlose und unverbindliche Info-Führung an. Als nächstes sammeln Interessenten an zwei Schnuppertagen persönliche Eindrücke vom Beruf und vom Betrieb. Wenn alles passt, folgt daraufhin die Bewerbung. Personen mit abgeschlossener EFZ-Lehre oder Matura können die 3-jährige Ausbildung in 2 Jahren absolvieren.

Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Website.

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