Gartenbauschule Hünibach
Chartreusestrasse 7
3626 Hünibach
Anreise
PW: Autobahnausfahrt Thun Nord, weiter in Richtung Gunten bis Hünibach. In der Chartreusestrasse links abbiegen. Wenige Parkplätze sind vorhanden.
ÖV: Bus Linie 21 ab Bahnhof Thun Richtung Oberhofen/Interlaken bis Haltestelle Hünibach Chartreuse. Fahrplan via SBB.ch
Allmendstrasse 37
3661 Uetendorf
Anreise
PW: Autobahnausfahrt Thun Nord, weiter in Richtung Seftigen. Zweimal links abbiegen in Richtung Uetendorf Allmend. Anschliessend auf der Uttigenstrasse bis zur Abzweigung rechts auf die Allmendstrasse (Wegweiser "Mehrzweckhalle"). Der Allmendstrasse rund 900m folgen. Öffentliche Parkplätze sind vorhanden.
ÖV: Zug bis Uetendorf, anschliessend zu Fuss rund 10-15 Minuten in Richtung Uetendorf Allmend. Fahrplan via SBB.ch
Seit rund zehn Jahren wird das Naturschutzgebiet Hechtenloch in Rubigen mit viel Engagement gepflegt und weiterentwickelt. Seit zwei Jahren beteiligen sich auch unsere Lernenden an diesem Projekt und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses wertvollen Lebensraums. Mit ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, die Artenvielfalt im Hechtenloch langfristig zu fördern und zu erhalten.





Das Hechtenloch liegt in einer ehemaligen Aareschlaufe und wurde 2009 renaturiert. Seit 2017 ist es offiziell als kantonales Naturschutzgebiet geschützt. Heute beeindruckt die Fläche mit einem vielfältigen Mosaik aus unterschiedlichen Lebensräumen: Gross- und Kleinseggenriede, Pfeifengraswiesen, Pionierstandorte, Hochstaudenfluren sowie Weiher und Flachwasserzonen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Allein mindestens 22 Libellenarten kommen hier vor. Auch Amphibien, Reptilien, Brut- und Zugvögel sowie seltene Pflanzenarten profitieren von den vielfältigen Strukturen.
Eine besondere Herausforderung stellen invasive Pflanzenarten dar. Das Einjährige Berufskraut und die Kanadische Goldrute breiten sich rasch aus und können die einheimische Flora verdrängen. Dazu kommt die Acker-Kradistel als Störungszeiger, die sich ebenfalls stark ausbreitet. Genau hier kommen unsere Lernenden zum Einsatz: In sorgfältiger Handarbeit entfernen sie die unerwünschten Pflanzen und schaffen damit wieder Raum für heimische Arten.
Die langjährige Arbeit zeigt Wirkung: Die Bestände der invasiven Pflanzen gehen zurück und die Artenvielfalt bleibt erhalten. Dass sich der Einsatz lohnt, zeigt sich auch in besonderen Begegnungen vor Ort – so konnte beispielsweise die geschützte Zauneidechse beobachtet werden.
Der Einsatz im Hechtenloch verbindet für unsere Lernenden praktische Arbeit mit gelebtem Naturschutz. Gleichzeitig erfahren sie unmittelbar, wie wichtig eine kontinuierliche und fachgerechte Pflege für den Erhalt wertvoller Lebensräume ist.
Mehr über das Naturschutzgebiet Hechtenloch
Zur Webseite der Stiftung Aaretal
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